2006/07: Ein Winter mit der 2020 ...

01. April 2007:

Diesmal kein Aprilscherz - die 2020 fliegt wieder und damit ist die Winterarbeit (und dieser Blog) offiziell beendet!

Hans-Georg hat am bereits in der Woche den Werkstattflug bestritten - wie bei uns "üblich" per F-Schlepp, so dass heute erstmal ein Windenstart fällig war.

Alles bestens - damit konnte es dann mit einsetzender Thermik dann richtig losgehen. Eine kleine Runde rund um den Wilden Kaiser - hat richtig Spass gemacht! Man steigt gut ein, sitzt super, die Instrumente liegen gut im Blick und der Knüppel gut in der Hand! Pilot ist happy, was will man mehr!

Das Flugzeug belohnt mit einem schönen Rundflug der Appetit auf mehr macht! Also, wir haben wieder einen Grund mehr 'raus nach UWOE zu kommen - der Flugzeugpark wartet auf Nutzer!!!

24. März 2007:

Heute steht die Hallensanierung im Fokus, doch an dieser Stelle nur eine kurze Bestätigung: Thomas und seine Crew haben in der Woche auch noch den letzten Punkt auf unserer 2020-Liste erledigt, und schon strahlt der Flieger wieder mit einer frisch lackierten Rumpfspitze (im Originaldesign)!

Jetzt muss nur noch der Rumpf poliert werden und der Werkstattflug erfolgen, dann ist auch die 2020 wieder voll einsatzfähig!

Bis dahin verstauen wir das gute Stück in seinem Hänger - bis zum Saisonstart dann!

17. März 2007:

Endspurt erfolgreich! Bis auf Kleinkram und den Auftrag bei unserem Nachbarn Thomas sind wir fast fertig!

Endlich - nach 5 Monaten strahlt das Cockpit der 2020 im neuen Glanz - und wie die Bilder zeigen, sitzt man auch sehr gut...

Jetzt müssen wir nur noch den Rumpf polieren und den Kompaß auf der Rose überprüfen - aber dafür haben wir ja noch Zeit zum Anfliegen - gutes Wetter vorausgesetzt...

Zu den anderen Aktivitäten des Tages: 9000 und 7000 sind auch fertig, bis auf die 9000 und den Rumpf der 2020 sind auch alle Flieger in ihrem Hänger verpackt. Der Verschluß des 7000-Hängers ist auch repariert und damit "ready for Lienz"!

Damit steht den Aktivitäten rund um die Hallenverstärkung nichts mehr im Wege, mehr dazu aber an anderer Stelle...

So, da dieser Blog auch unter dem Untertitel "Ein Winter mit der 2020" lief, an dieser Stelle ein kleines Resümee zum Thema "neuer klappbarer Pilz":

Wenn man einsteigt hat man nun endlich genügend Platz und das ganze sieht schon wunderbar aufgeräumt aus - aber, kleiner Wermutstropfen - warum hat die Arbeit denn so lange gedauert?

1. Wir haben im Rahmen des Umbaus viele kleine Dinge "nebenher" mit erledigt... sei es die Rumpfreparatur, der neue Knüppel, die neue Lackierung des Cockpits, die neue Polsterung, die Überholung der Verkabelung und so weiter... notwendig, verbessernd, aber leider halt auch zeitfressend...

2. Thema Bausatz: Wenn man glaubt, man bekommt ein *passendes* Kit, dann hat man sich gewaltig geirrt... die Hauptarbeit lag oft darin, daß die Teile des Kits individuell angepaßt werden mußten, und dies hat fühlbar am meisten Zeit gekostet! Allein das Thema Haubenpilz-Abdeckung hat uns Wochen gekostet und de facto haben wir aus der alten Abdeckung eine neue gemacht... hier ist zweifelsohne Verbesserungsbedarf auf Seiten des Herstellers!

 

Ergebnis: Das "neue" Cockpit war die Mühe wert - wir freuen uns schon auf die Flüge mit unserer verbesserten guten alten 2020!

Doch das letzte Wort des Tages gebührt Hans-Jürgen:

10. März 2007:

Im kleinen Kreis (Hans-Jürgen liegt leider mit Fieber flach - Gute Besserung! - und der Bayerische Segelfliegertag in Straubing zieht auch Einige an...) geht es heute langsam aber sicher weiter... die Halle muss für den Einzug der neuen Stützen leer werden, daher heisst langsam fertig werden...

Während Detlef heute ein kleines Sonderprojekt betreut, arbeiten Gustl und ich an der 2020 weiter... man beachte: der Pilz hat jetzt wieder Instrumente und so aufgeräumt wie jetzt ging es noch nie in der Schläuche/Kabel-Abteilung zu...

Kurzer Blick nach draussen in der Mittagspause, und den "Puderzucker" auf den Hängen bewundert...

Nach der Pause dann noch etwas in der Abteilung LS  gearbeitet: die Arbeit an der 9000 ist mit dem neuen Sporn nun auch abgeschlossen, bei der 7000 muss nur noch die Haube poliert werden...

Damit heisst es nächste Woche mit genügend Hilfe noch etwas Gas bei den Restarbeiten zu geben, und dann dürften wir bald durch sein!

Also Leute - die Werkstatt ruft zum Endspurt - tragt Euch schon mal den 17. März dick im Kalender ein!!!

 

03. März 2007:

Heute angekommen, und erstmal die neuen Leim-Binder bewundert... ich habe schon unter den News berichtet, aber trotzdem, hier im Blog gibts dafür noch ein schönes Extra-Bild mit Regenbogen :-)

Während wir in der Halle mit der Anpassung der Pilzabdeckung in der Haub kämpfen spielt sich draussen ein wahres Aprilwetter ab: Regen, Sonne, Sturmböen,... es fehlt nur noch der Schnee...

Dazwischen wird eifrig gewerkelt, der überholte Prop an den Duo geschraubt, Instrumente gecheckt und Gustl&Söhne bringen nebenbei noch VW Bus und Boot in Schuß...

An unserer Pilzabdeckung kommen wir auch Stück für Stück weiter, heute wieder voller Einsatz von Bohrern, Säge, Schleifpapier, Farbe, Aceton und heute neu: wir dürfen sogar Nieten nieten! Später am Abend ein kritischer Blick des Werkstattleiters - irgendwie paßt es jetzt, aber die Werkstoleranzen waren schon sehr tolerant! Ermattet lassen wir unser Werk erstmal stehen und machen uns an die Abdeckung der letzten Löcher in besagter Abdeckung... mehr dazu nächste Woche, wenn die Spachtelmasse getrocknet ist...

17. Februar 2007:

Heute sind wir einen großen Schritt weiter gekommen: Die Pilzhalterung ist samt neuer (stärkerer) Gasdruckfeder eingebaut!

Aber von Anfang an:

Erstmal wird die Pilzhalterung auch ins modische Mausgrau-Design gebracht, von wegen "der Flächenversiegelung". Dann sorgen Mark und Norbert für die richtige Führung der Leitungen - an den Pedalen vorbei und in die Pilzführung hinein.

Anschließend wird die neue - noch gebändigte - Feder in die Halterungen in der Rumpfspitze eingesetzt... richtig ergonomisch geht das nicht vonstatten, aber was solls...

Apropos ergonomisch - die neue Pedalführung macht sich doch gar nicht schlecht - oder?

Noch ein wenig Elektrik-Tüftelei zum Abend mit Hilfe von Detlef - man kann langsam erahnen, wo wir mit dem Cockpit hinwollen...Im Vergleich zur 7000 sieht der selbstragende Pilz doch richtig gut aus...

Jetzt müssen wir bei den nächsten "Sessions" nur noch das Pilzdach in die Haube end-einpassen und das Instrumentenbrett entsprechend fixieren. Daneben stehen noch ein paar "kleinere" Dinge auf der Liste, unter anderem der Knüppel und der zusätzliche Sollfahrtschalter, der Anschluß der diversen Druckleitungen an die entsprechenden Instrumente, die Lackierung der Rumpfspitze...  trotz allem: das Licht am Ende des Tunnels erscheint langsam sichtbar...

... und da haben wir uns doch noch einen Skifahrtag verdient... und während in UWOE schon wieder die Motorsegler und UL's starten, geniessen wir am Sonntag die Steinplatte auf Level GND... tolle Sonne und Wetter - nur, wo kommen die ganzen Leute her ?! ;-)

10. Februar 2007:

Weiter an der 2020 - Hans-Jürgen bereitet die Rumpfspitze für die (irgendwann fällige) neue Lackierung in orange vor und so nebenbei bringen wir - nach entsprechender Diskussion - die Pedale endlich in die für den beweglichen Pilz passende Form...

Parallel macht sich Mischi mit dem Seitenruder Richtung Lackierer auf, um anhand des Seitenruderstreifens endlich die korrekte orange Farbe herauszufinden... Er wart lange nicht mehr gesehen, aber wie das letzte Bild beweist ist er wieder aufgetaucht :-)

Bernd, Gunnar und Detlef sorgen derweil für strahlende LS-Rümpfe. Kaum haben wir etwas Arbeit geschafft, ruft schon die obligatorische Mittagspause (die lassen wir uns auch nicht nehmen). Danach verschwinden wir zum Teil zur Mitgliederversammlung des Alpenflugzentrums sowie zum anschließenden Segelfliegernachmittag. Matthias Münch hat sehr gut anhand anschaulicher Beispiele den Umgang mit der Kontrollzone Innsbruck, den SRA's sowie den Dangerareas erläutert - war wirklich eine gute Sache!

Danach haben wir noch eine kleine Abendbastelei mit der Verkabelung der 2020 gestartet, so daß die "To-Do-Liste" 2020 wieder etwas kürzer wurde. Aber damit wir uns nicht langweilen, sind noch genügend Punkte drauf - in diesem Sinne: bis die Tage!

03. Februar 2007:

Letzte Woche haben wir uns noch über den Schnee gefreut - heute wars aber schon wieder weitgehend grün... entsprechend steht die KYSI auch weiter mit Rädern in der Halle und wartet auf den Winter...

Dafür gehts weiter kräftig an den LSsen zur Sache - Catlin (etwas photoscheu) macht die 9000 wieder schön, Mischi hübscht die 7000 wieder auf (es gibt sogar etwas "touch up" in schwarz...)

Da wollen wir uns mit der 2020 ja auch nicht lumpen lassen und lassen die Pilzabdeckung endlich wieder in schwarz erstrahlen... jetzt fehlen nur noch die Instrumente, die Elektrik, die ... (ach, ich stoppe an dieser Stelle jetzt besser...)

Bis nächste Woche dann!

27. Januar 2007:

Endlich Schnee !!! In UWOE sieht es endlich der Jahreszeit entsprechend weiß aus, an diesem Tag auch manchmal grau weiß...

Aber da wir ja immer noch gut zu tun haben, müssen wir weiter drinnen bleiben (Ok, wenn man seine Ski mitgenommen hätte, könnte man am Sonntag ja auch auf die Steinplatte, so halt erstmal nur Simone und Mark...)

Die Arbeiten an der 2020 sind die letzten Wochenenden gut vorangegangen, das adaptierte Pilzdach ist wunderbar geformt und der alte Leitungssalat ist zum Zwecke des geordneten Wiederaufbaus aus dem Cockpit entfernt und schließlich der klappbare Pilz hat auch schon die Vorrichtung für die Leitungsaufnahme - kurz, sieht gut aus!

Parallel hat Detlef mit der Trimmung und den Leitungen in der 9000 Spaß, kurzum, zurück zum normalen Werkstattwahnsinn...

Da wir an der 2020 einiges kleben und grundieren wollen, müssen wir noch auf die richtige Temperatur in der Werkstatt warten, man kann es auch als eine gute Ausrede zur frühen Mittagspause bezeichnen...

Nach der Mittagspause und dem obligatorischen Kaffee und Kuchen laufen mehrere Projekte parallel: LS4 Cockpit (eine "Vorstandsleistung"), Batteriekontrollen ELT's, Grundierung 2020-Pilz, Verkabelung 2020 sowie die Herstellung einer abnehmbaren Abdeckung für die "Sauerstoffflaschenöffnung" in der 2020... Warum letzteres? Weil wir feststellen, das durch diese Öffnung bei ausgebautem Sauerstoff gerne mal eine Wasserflasche in den Fahrwerksbereich durchrutschen könnte... und diese Vorstellung finden wir im Fluge nicht so prickelnd...

Bald wird es dunkel und der Schnee setzt wieder ein, daher ist dann bald Schluß für heute und wir lassen die Drei in der Werkstatt wieder für ein paar Tage in Ruhe...

13. Januar 2007:

Heute geht es erstmal draussen an der KYSI weiter. Noch eine Preisfrage: Man sehe sich das Datum an und frage sich: Was ist falsch auf den ersten beiden Bildern?

Kleiner Tip: einfach mal einen kleinen Blick auf die Winterimpressionen des letzten Jahres werfen...

Sei's drum... die KYSI wird *im Januar* mit Reifen flugbereit gemacht - nochmal zum mitschreiben : MIT REIFEN!!!

Aber das vertrackte Höhenruder will nicht gleich passen (... oder wir sind schon außer Übung...)

Doch nach dem angenehmen Teil zurück zum normalen Wahnsinn, dem Instrumentenbrett ASW20 (Bild 3&4)...

Großes Brainstorming: "Wer hat blos gesagt, "anpassen" wäre einfach?"...

07. Januar 2007:

Es hat etwas gedauert, aber wir sind wieder da....

Neues Jahr und voller Tatendrang machen wir uns an die Arbeit... doch wo beginnen? Die Flächen der 0800 sind weitgehend fertig, da gilt es an der 2020 weiterzumachen. Das Thema Farbe haben wir leider noch nicht zufriedenstellend klären können. Wir *wissen*, das die uns genannte Farbe "RAL 2004" leider farblich nicht paßt, aber wir *wissen nicht* welcher RAL Ton doch der richtige ist. Also, im ersten Schritt schleifen Detlef und Mark die Oberfläche an den Kanten zurecht, damit die Gundlage für eine Lackierung an dem Tag, wo wir die richtige Farbe (endlich) kennen, auch optimal vorbereitet ist. Weiter wollen wir uns jetzt noch "keinen Kopp machen" und drehen den Rumpf erstmal wieder zurück.

Weiter gehts mit den Anpaßarbeiten am Pilz. Und was "vorsichtiges, stückweises Anpassen" (sinngemäß in der Bauanleitung) bedeutet, verstehen wir dann ziemlich bald. Haubennotabwurf ver-und entriegeln (und das bei der ASW 20...) - wir sind am Ende des Tages in dieser Disziplin bestimmt schon Vollprofis. Dazwischen immer wieder die Position des Pilzes vorsichtigst variiert bis wir eine (unorthodoxe) Lösung finden. Hurra zum Thema Produktionstoleranzen bei Segelflugmanufakturen...

Problem: Das alte Pilzdach hat vorne die falsche Rundung und ist zu lang, paßt aber an der Cockpitspitze perfekt... bei der neuen, im Kit mitgelieferten Abdeckung verhält es sich gerade andersherum... Unsere Lösung: wir kürzen die alte und stellen eine neue vordere Kante her...

Schnell gesagt, in der Umsetzung aber dann doch etwas aufwendiger. Gut, dass Detlef und Mark sich als wahre Meister ihres Faches erweisen... in diesem Zusammenhang die Preisfrage: was sollen die letzten Bilder darstellen?

Des Rätsels Lösung demnächst auf diesem Kanal.... (zu gewinnen ein Kaffeeklatsch bei der SGSM ;-)

20. Dezember 2006:

Ein kleiner Update zum Thema Farbwahl: Herr Schulze (Serviceansprechpartner von Schleicher) bestätigt, daß wir doch die korrekte Farbe (RAL 2004) genommen haben... Ist wohl das "Einheitsorange" von ASW und LS, nur ist die 2020 halt schon 26 Jahre jung und die UV-Strahlung ist an dem Originalorange nicht spurlos vorüber gegangen...

Das klingt jetzt nach weiträumigerer Farbarbeit... mehr dazu nach interner Beratung im Neuen Jahr auf diesen Seiten ;-)

16. Dezember 2006:

Heute mal im kleinen Kreis, d.h. zu zweit, wollen Detlef und ich mal kurz vor der Weihnachtspause nach dem Rechten sehen. Hans-Jürgen hat unter der Woche die Farbe auf die Rumpfspitze gespritzt - sieht schön aus, nur - ist das wirklich die richtige Farbe? Ein Blick auf die LS4 geworfen - das orange sieht doch bekannt aus?

Ein testweiser Farbspritzer auf das Flächenende der 0800 aufgebracht und wir haben Gewißheit - unsere 2020 glänzt derzeit im ASW20/LS4 "Crossover-Look". Zwar ist Fusionfood derzeit in der Gastronomie "In" (ich könnte jetzt Werbung für die bayerisch/japanische Variante in Haidhausen machen) - aber wir können uns für diesen Look an unserer 2020 nicht so richtig erwärmen...

Also, die Mittagspause gleich für eine E-Mail an die Serviceline von Alexander Schleicher genutzt - wir harren der korrekten RAL-Bezeichnung für die zweite Lackschicht...

Ansonsten lassen wir es ruhig angehen, etwas Lackausbesserung an den 0800-Flächen sowie die Instrumentenpilzabdeckung an der 2020-Haube eingepaßt, das waren die Highlights des Tages...

Das nächste Mal werden wir nach der Weihnachtspause weitermachen - in diesem Sinne:

Wir wünschen Euch allen ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch sowie Glück, Gesundheit und einen sicheren Flugbetrieb für das Neue Jahr 2007!

02. Dezember 2006:

Heutiger Highlight zu Beginn: Nur mal kurz Restschleifen, uuhps, wir sind zu motiviert - gleich zuviel geschliffen... was tun? Also, erstmal schnell das corpus delicti aus den Augen gedreht und zur Abwechslung wieder 'ran an den Instrumentenpilz... 

Gesagt getan, Detlef und Hans springen nach der Arbeit an der 0800 unterstützend ein und wir fangen an, Schritt für Schritt den Pilz einzupassen... Haube drauf, in das Cockpit 'reingeklettert und erstmal die Abstände vermessen. Danach die Kanten wieder zugeschnitten und auf ein Neues ... oh, das Cockpit ist besetzt - will Hans ein Nickerchen machen?

Schlußendlich - die "kurze Anpassung" beschäftigt uns komplett zwischen Mittag und Adventskaffee (der heute eher spät stattfindet - man könnte es auch frühes Abendessen nennen - gut, daß Detlef den Glühwein mitgebracht hat). Aber schlußendlich haben wir die ersten Schrauben zur Grobjustierung angebracht, da kann man ja nochmal den Rumpf drehen und endlich die (letzte?) Lackschicht anbringen.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft noch ein paar Nachtaufnahmen unserer Nachbarn aus Traunstein gemacht - nein die "GT" steht nicht im Schneefall, wir haben nur leichten Nachtnebel...

Zur Belohnung dann mal schnell zum Kochwein den Kochlöffel geschwungen - heute gibts Spaghetti alla Oliva - lecker!

Am Sonntag stehen die Flächen der 0800 auf dem Plan, damit wir wenigsten die erste LS4 als "erledigt" abzeichnen können... oder auch nicht ganz...

Danach wird's erstmal ruhiger in der Werkstatt, das nächste Wochenende wollen wir mal pausieren, vielleicht gehts dann nach dem Weihnachtstreffen weiter - schaun 'mer mal...

25. November 2006:

Das heutige Tagesprogramm in vier Worten: putzen, schleifen, acetonieren, streichen...

Mark kümmert sich um die 0800 und Detlef um Restarbeiten an Duo und KYSI, und zum Ende hilft jeder bei unserer Dauerbaustelle, der 2020...

Nachdem Thomas in der Woche die Seitenruderpedale wieder mit neuen Bowdenzügen angeschlossen hat soll heute das Cockpit wieder farblich aufgehübscht werden. Wir wählen hierzu ein frisches "Mausgrau" mit einem Ton "Zementgrau" (oder auch RAL "weisweisdennich"), hauptsache es deckt gut und trocknet schnell... und gegenüber der alten Farbe ist auch kein großer Unterschied, wir sind ja nicht wählerisch...

Dazwischen gehen wir noch mal vor die Tür zum in die Luft kucken, denn Detlefs Sohn Sascha fliegt mit 'nem Teebeutel vom Hochgern... leider langts nicht zur Landung in UWOE, so dass Detlef nochmal kurz mit dem Auto Richtung andere Ortsseite startet... tja, etwas mehr Gleitzahl ist schon nicht schlecht ;-)

Zurück an den Fliegern: wie immer steht am Anfang die Reinigung und das ausgiebige Schleifen... das kennen wir ja schon... Damit es aber so richtig Spaß macht, noch gut mit gut Aceton nachbehandeln und kurz vor dem Sonnenuntergang kann schon die Farbe drauf, da haben wir uns ja glatt eine zweite Pause verdient...

Und was wäre so ein Tag bei uns ohne Kaffee - mit Lebkuchen und Stollen dazu wird's schon fast adventlich, oohps, eine Woche zu früh ;-)

Zum Abschluss noch die Maschinen gedreht und eine weitere Lage Lack auf den Bauch - und wir freuen uns auf die nächste Schleifaktion...

19. November 2006:

Heute zeigt sich der Spätherbst nochmal von seiner besten Seite - da macht schon die Fahrt Richtung Berge gleich noch viel mehr Spaß.

Auf jeden Fall scheint das Wetter auch die Arbeit zu beflügeln, denn am Sonntag früh erscheinen die Flächen der 2020 in der Checklist unter "erledigt", und auch die Flugzeugnase muß (nur) noch ein zweites Mal lackiert werden.

Na also, ist doch schön, wenn zur Abwechslung nicht ständig neue Baustellen aufgerissen werden...

Auch die KYSI ist weitgehend fertig, Gustl kann mit Unterstützung von Hans-Georg schon wieder an einem neuen, verbesserten Bugski  arbeiten...

In der Pause geniessen wir die Aussicht auf ein bischen Flugbetrieb der stilleren Art, und ich meine jetzt nicht die vier Teebeutel, die erfolgreich über dem Hochgern kleben...


Nach dem obligatorischen Kaffee und Kuchen (danke Gudrun!) sowie dem Spaziergang zwischen Halle und Unterkunft geht es jetzt an den Einbau der Pedale in die 2020. Parallel arbeitet Bernd an dem Instrumentenpilz, unterstützt von unserem unermüdlichen Werkstattleiter Detlef...

Vor dem Kaffee wollten die Pedale schier nicht in die Halterung gehen, dank der Stärkung und der Unterstützung von Peter geht es am Nachmittag auf einmal ganz schnell...

Danach geht es weiter mit den Anpassarbeiten an der Pilzumfassung, und hier wird wieder tricky... Das Ende vom Lied ist: Instrumente am neuen Pilz sind fertig, Anpassarbeiten der umfassung an der Haubenhalterung fast...

Aber schön, dass wir uns nächste Woche nicht langweilen werden ;-)

11. November 2006:

Eigentlich wollten wir heute voller Elan an den Flugzeugen weitermachen (Stichwort "Schwabbellack")... aber da haben wir die Rechnung ohne unsere Baufirma gemacht... Fundamente fertig, aber die Werkstatt auch... nein, keine Angst, alles steht noch an seinem Platz, aber dafür schön unter feinem Baustaub versteckt...

Also, erste Maßnahme: wir putzen! So schön sind die Spinnweben der letzten Jahre bestimmt lange nicht mehr beseitigt worden ;-)

Und man glaubt es kaum, nach dem Mittagessen und dem verdienten Kaffee (gleich mit zwei Kuchen heute - der Luxus kennt keine Grenzen!) geht es an die Flugzeuge:

Während Gustl und Hans-Georg sich um die KYSI kümmern, rückt Hans-Jürgen der 2020 erneut schleifend an die GFK-Pelle. In der Spitze haben Detlef und Thomas einen Weißbruch diagnostiziert, der gewissenhaft repariert werden will...

Parallel können wir auch schon die Pedale wieder neu streichen, denn Thomas hat in der Woche professionell die Biege- und Schweißarbeiten für den Pilzeinbau erledigt. Schnell geschliffen und dann gestrichen - der Tag geht schneller als gedacht vorbei. Na vielleicht wird es nächste Woche etwas mit dem Lack, irgendwann soll die 2020 ja auch wieder schöner werden...

04. November 2006:

Heute muß die alte Gasfeder für den Haubenverschluß dran glauben. Fazit: Feder ausgebaut, aber wie die neue 'rein kommen soll, ist uns bisher ein Rätsel...

Thomas ist heute nicht erreichbar, da fangen wir halt mit der Reparatur des Lacks auf der Unterseite der 2020 an, Rumpf umgedreht und es geht los...

Leider kommen wir nur zum vorbereitenenden "Schleifteil", da die Werkstatt für die Arbeit an den neuen Fundamenten (Hallendachverstärkung) temporär geräumt werden muß.  Schön sieht die 2020 derzeit nicht aus... :-(

Wenigstens konnten wir heute den Punkt "Bremse Hauptrad" in der Checkliste als erledigt abhaken, ansonsten nur offene Baustellen...

Fazit am Ende des Tages: Werkstatt temporär geräumt, nächste Woche können wir hoffentlich am Pilz weitermachen und/oder den Schwabbellack auftragen...

28. Oktober 2006:

Wir fangen mit der Winterarbeit an der 2020 an. Auf dem Programm steht auch der Einbau des klappbaren Instrumentenpilzes.

Frisch ans Werk, voller Elan - schon ist der alte Pilz ausgebaut... und wir haben sogar alle Schläuche und Kabel beschriftet (hoffentlich wirklich alle?)...

Leider müssen jedoch zum Einbau des neuen Pilzes auch die Pedale auseinandergebogen werden... Da dies jedoch nur unter wirklich großer Hitze geschehen kann, müssen auch die Pedale ausgebaut werden - oh je, wo soll das enden?

Da gehen wir doch lieber erstmal zur Saisonabschlußfeier nach Schleching...weiter geht es nächste Woche.... :-)

zurück zum Blog